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Schwimmverein Limmat Zürich



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Schwimmen swimming Wachtumshormone Growth Hormones

Wie funktionieren Wachstumshormone?

© Felix Gmünder, Schwimmverein Limmat Zürich


Das "Wachstumshormon" oder Somatotrope Hormon (STH) ist eine natürliche, körpereigene Substanz, welches vom Hypophysenvorderlappen gebildet wird und nicht auf ein spezifisches Zielorgan wirkt.

Aus ungenügender STH-Produktion entsteht im Kindes- und Jugendalter Zwergwuchs. Beim Erwachsenen wird es zwar immer noch produziert, aber es wirkt nicht mehr wachstumsfördernd sondern leicht anabol, d.h. muskelbildend sowie stärkend auf Bindegewebe und Sehnen.

Seit einigen Jahren wird zur Behandlung des Zwergwuchses humanes Growth Hormone (hGH) gentechnologisch hergestellt. Irgendwann kam dann ein Arzt auf die Idee, hGH als Dopingmittel einzusetzen.

hGH hat im Körper eine kurze Halbwertszeit und ist deshalb rasch nicht mehr nachzuweisen, abgesehen davon, dass es sehr schwierig ist, körpereigene Substanzen, die gespritzt oder geschluckt werden, nachzuweisen. Die Herstellerfirma von hGH, Novo Nordisk, habe jetzt einen Test griffbereit, hiess es diesen Frühling. Wird die Einnahme gestoppt, lässt die Wirkung aber auch schnell nach, deshalb muss es dauernd eingenommen werden. Da mit der künstlichen Zufuhr von hGH die körpereigene Produktion stark zurückgeht, muss dauernd für Nachschub gesorgt werden. Darum haben die Chinesen wohl auch hGH im Gepäck mit nach Perth genommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man sich nach dem Absetzen der Zufuhr von hGH sehr rasch müde und schlapp fühlt. Als Schäden sind bekannt: Diabetes, Leber- und Knochenschäden.



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