SV LIMMAT

Schwimmverein Limmat Zürich



Zurück | Back: Home | Schwimmen Ratgeber und Tipps | Swimming Tips and Advice

schokolade chocolate

Schokolade - unwiderstehlich und gesund?

Chocolate - irresistable and healthy?

© Felix Gmünder, Schwimmverein Limmat Zürich
Schokolade Schokolade
Lassen Sie sich Schokolade auf der Zunge zergehen und Sie wissen sofort, warum sie auch als "Nahrung der Götter" bezeichnet wird.

Es fällt schwer zu glauben, dass diese delikate Mischung aus Kakaobutter, Zucker und Milch, die im Mund zergeht und so viele Sinne stimuliert, auch noch eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben soll. Entgegen der allgemeinen Auffassung, dass alles was gut schmeckt, eigentlich schlecht für uns ist, zeigen jedoch neue Forschungsergebnisse, dass Schokolade tatsächlich ein wahrer Cocktail aus potentiellen Schutzsubstanzen ist.

Da sind zum einen die vielen Antioxidantien im Kakao, die erwiesenermassen einen positiven Einfluss auf den Gesamtorganismus haben. Sie tragen offenbar dazu bei, das Cholesterin vor Oxidation zu schützen, ein Prozess, der letztlich zur Gefässverengung und damit zu vermindertem Blutfluss führen kann. Eine Gruppe von Polyphenolen (Antioxidantien), bekannt als Catechine, die sonst hauptsächlich in Tee vorkommen, wurden nun auch in Bitter- und in Milchschokolade nachgewiesen. Man vermutet, dass die Catechine eine Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen spielen, dass sie das Immunsystem stärken und das Risiko bestimmter Krebserkrankungen senken können. Eine Untersuchung mit über 6000 Männern und Frauen zeigte, dass rund 20% der gesamten Catechinaufnahme mit der Nahrung durch Schokolade abgedeckt wird. Es gibt massive Bedenken, dass Lebensmittel mit einem zu hohem Gehalt an gesättigten Fettsäuren den Blut-Cholesterinspiegel heben. Es ist aber mittlerweile erwiesen, dass nicht alle gesättigten Fettsäuren gleichermassen gesundheitschädlich sind. Einige, wie die Stearinsäure (sie macht ein Drittel des Fettgehalts der Schokolade aus) verhalten sich in Bezug auf den Blut-Cholesterinspiegel neutral.

Der überraschend positive Effekt von Schokolade auf die einzelnen Bestandteile des Blutes hört längst nicht bei Fetten und Cholesterin nicht auf. Oft als Nahrungsmittel angesehen, das sehr schnell den Zuckerspiegel anhebt, ist der glykämische Index von Schokolade tatsächlich relativ niedrig. Das bedeutet, der Blutzuckerspiegel steigt nach dem Verzehr stetig und nicht so schnell an, wie bei verschiedenen schnell verdaulichen stärke- oder zuckerhaltigen Lebensmitteln.

Der manifestierte Glaube, wonach der Verzehr eines Schokoladenriegels eine Berg-und Talfahrt beim Zuckerspiegel auslöst, entspricht nicht den Tatsachen und sogar Diabetiker können ihn - wenn auch nur gelegentlich - geniessen.

Missverständnisse bezüglich des Verzehrs von Schokolade sind nicht nur auf den Blutzuckerspiegel beschränkt. Oft wird auch behauptet, Schokolade verursache Hautprobleme und Akne. Klinische Untersuchungen zeigen, dass dies nicht der Fall ist. Es gibt auch keinerlei Beweis, dass Schokolade Migräne auslöst oder hauptverantwortlich für Karies ist.

Tatsächlich haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Tannine im Kakao Karies verhindern helfen, vermutlich über eine Reduktion der Plaque-Bildung. Ausserdem scheint das Milcheiweiss gegen Karies zu schützen, und auch die Oxalsäure der Schokolade hat durch die Senkung der Säurebildung im Speichel eine ähnliche Wirkung.

Es gibt allerdings einen Punkt, bei dem fast alle zustimmen: nach dem Genuss eines Stückchens Schokolade kann man kaum aufhören. Es gibt Theorien, wonach dieses Verlangen auf physiologisch aktive Substanzen in der Schokolade zurückzuführen ist. Phenylethylamin z.B. soll dem Hormon ähneln, das unser Körper freisetzt, wenn wir verliebt sind. Anadamide binden an dieselben Rezeptoren im Gehirn wie die wirksamen Substanzen im Hanf. Schokolade kann auch die Freisetzung von Endorphinen, den natürlichen Opiaten in unserem Körper, stimulieren. Allerdings scheint keine der Substanzen in solchen Mengen vorhanden zu sein, dass diese Wirkungen spürbar ausgelöst wird.

Unser Verlangen nach dieser "Göttergabe" ist wohl einfach deswegen so gross, weil sie so viele Sinne auf einmal stimuliert und als ein erschwinglicher Luxus gilt. Schokolade, in vernünftigen Mengen verzehrt, liefert nicht nur Nährstoffe und Genuss, sondern kann auch Teil einer gesunden, bekömmlichen Diät sein.

Quelle: European Food Information Council
Touch it, smell it, taste it and you will quickly understand why chocolate was called the "Food of the Gods".

It is hard to believe that this delicious concoction of cocoa butter, sugar and milk that melts in the mouth and stimulates so many senses can also be good for us. Yet new research shows that, far from the common perception that everything that tastes good somehow must be bad for us, chocolate is a veritable cocktail of potentially protective substances.

Take the many antioxidants present in cocoa, which have been shown to play positive roles throughout the body. They appear to contribute to protecting cholesterol from oxidation, a process that can lead to blocked arteries and reduced blood flow. A group of polyphenols (antioxidants) known as catechins, which are a main component of tea, have been found in both dark and milk chocolate. It has been suggested that they play a role in preventing cardiovascular disease, boosting the immune system and potentially lowering the risk of certain cancers. A survey of over 6000 men and women revealed that chocolate contributed 20 per cent of the total dietary catechins. There has been much concern about the risk that foods rich in saturated fats will raise blood cholesterol levels. It is now clear that not all saturated fats are created equally harmful and some, such as stearic acid (which is about a third of the fat in chocolate) has actually a neutral effect on blood cholesterol.

The surprising effects of chocolate on blood composition do not end with fats and cholesterol. Often seen as a food that supplies a quick fix of sugar to the body, chocolate actually has a relatively low glycaemic index. This means that after it is eaten, blood sugar rises steadily, but not as quickly as it would after some other rapidly digested starchy or sugary foods and drinks.

Thus, the long-held belief that consuming a chocolate snack sets you on a roller coaster of sugar highs and lows is not based on fact and it may even be enjoyed, albeit occasionally, by people with diabetes.

Misconceptions about the effects of chocolate are not limited to its effects on blood sugar. It is often said that chocolate causes skin problems and acne, ...yet clinical research shows that this is not the case. Neither is there evidence that chocolate sparks migraines or is a major cause of dental decay.

In fact, scientists have discovered that tannins in cocoa help to prevent caries, probably by reducing the growth of plaque. Also, the milk protein in milk chocolate seems to protect against caries, while oxalic acid in chocolate appears to have a similar effect by lowering acid production.

There is one thing, however, on which most people agree: once you pick up a piece of chocolate it is hard to put down. There are theories that this desire is due to physiologically active substances found in chocolate. Phenylethylamine, for example, is said to mimic the hormone we release when in love. Anadamides bind to the same brain receptors as cannabis. Chocolate stimulates the release of endorphins, the body"s natural opiates. Although practically, none seem to be present in quantities large enough to produce such effects.

Our desire to consume this heavenly food must come back to the simple fact that it stimulates so many of our senses and is an affordable indulgence. When eaten in moderation, chocolate can not only provide nutrients and pleasure, but can be a part of a healthy and wholesome diet.

Quelle: European Food Information Council



Zurück | Back: Home | Schwimmen Ratgeber und Tipps | Swimming Tips and Advice | an den Anfang | Top