Seit wann gibt es ein Dopingverbot?

Die ersten Dopingverbote sind vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) 1967 eingeführt worden, nachdem zuvor mehrere Radprofis nach der Einnahme von Drogen-Cocktails gestorben waren. Verboten wurden zunächst Substanzen aus der Gruppe der Stimulantien (etwa Amphetamine) und der Gruppe der Narkotika (zum Beispiel Morphine). 1974 setzte das IOC anabol androgene Steroidhormone (AAS) wie Metandienon, Nandrolon und Stanozolol auf die Doping-Liste, ab 1984 das körpereigene Testosteron und Koffein mit einem Grenzwert. 1988 folgten die Beta-Blocker (die eingeschränkt zugelassen sind) und die Diuretika, ab 1989 schliesslich Peptidhormone wie Erythropoetin (EPO) und Wachstumshormone (HGH).